Dieses Video wurde am 14. Mai 2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Kreml verschärft seine Angriffe auf die Ukraine massiv und nutzt dabei vermehrt belarussisches Territorium als Ausgangspunkt. Entgegen früherer diplomatischer Hoffnungen fordert Wladimir Putin weiterhin die vollständige Kapitulation Kiews unter drakonischen Bedingungen. Diese Regierungskrise verdeutlicht Moskaus unnachgiebige Haltung.
Die aktuellen Raketenangriffe auf Kiew und andere Zentren zeigen deutlich, dass Moskau keineswegs zu Kompromissen bereit ist. Stattdessen setzt die russische Führung auf eine Politik der Stärke, indem sie die Ukraine politisch und militärisch in die Knie zwingen will. Besonders brisant ist die Einbeziehung von Belarus als strategische Einflugschneise für die Luftwaffe. Sprecher Dmitri Peskow unterstrich zudem, dass ein Friede nur unter der Bedingung eines vollständigen Rückzugs der ukrainischen Truppen aus den völkerrechtswidrig annektierten Gebieten denkbar sei.
„Der Kreml fordert die totale politische Abhängigkeit der Ukraine und den Verzicht auf weite Landesteile als Grundvoraussetzung für jedes Kriegsende.“
Parallel zu den militärischen Operationen vollzieht Putin personelle Rochaden in den Grenzregionen Briansk und Belgorod. Die Entlassung des populären Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow deutet auf eine gezielte Ausschaltung von Kritik innerhalb des Machtapparats hin. Gladkow galt als bürgernah und bemängelte offen das Versagen der Armee beim Schutz der Zivilbevölkerung. In der Logik des Kremls ist jedoch allein der Präsident für Erfolge zuständig, während lokale Funktionäre die Verantwortung für militärische Misserfolge und mangelnde Sicherheit tragen müssen.




