Dieses Video wurde am 2. Mai 2026 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Münchner Berufsfeuerwehr setzt ab sofort auf technologische Unterstützung aus der Luft. Durch ein innovatives Pilotprojekt liefern automatisierte Drohnen bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte wertvolle Bilder vom Unfallort, um Leben zu retten und die Einsatzplanung massiv zu beschleunigen.
Während die Drohnen an festen Feuerwachen stationiert sind, erfolgt die Steuerung durch Piloten aus Berlin. Diese hochmodernen Systeme ermöglichen es, Gefahrenlagen wie Suizidandrohungen oder Brände bereits aus der Distanz präzise zu analysieren. Einsatzleiter Christian Schnepf nutzt dabei integrierte Wärmebildkameras, um vermisste Personen in verrauchten Gebäuden oder unwegsamem Gelände schneller aufzuspüren. Trotz wetterbedingter Einschränkungen durch starken Regen stellt diese Technik einen entscheidenden Fortschritt für die Sicherheit der Bevölkerung dar, da jede Sekunde zählt.
Die Drohne ist sogar schneller als die Feuerwehr und liefert uns innerhalb von Sekunden entscheidende Informationen zur effektiven Lagebeurteilung am Einsatzort.
Auch im Landkreis München zeigt das System namens Dakota bereits beachtliche Erfolge bei der Lageeinschätzung. Bei Fahrzeugbränden etwa kann innerhalb von nur sechzig Sekunden entschieden werden, ob zusätzliche Spezialkräfte nachalarmiert werden müssen. Diese Zeitersparnis ist im Rettungswesen oft die Grenze zwischen Erfolg und Tragödie. Die Drohne fungiert somit als ein digitales Teammitglied, das die Arbeit der Feuerwehrleute am Boden ergänzt und die Koordination der Einsatzmittel optimiert.




