Dieses Video wurde am 25. April 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Angesichts steigender Energiepreise und einer drohenden Wirtschaftskrise fordert Marie-Christine Ostermann einen radikalen Kurswechsel der Bundesregierung. Statt kurzfristiger Maßnahmen seien jetzt strukturelle Reformen und spürbare Steuerentlastungen für den Mittelstand unverzichtbar.
Die aktuellen Preissteigerungen an den Tankstellen offenbaren laut Ostermann die tiefgreifenden Probleme des Wirtschaftsstandorts. Ein kurzfristiger Steuerrabatt auf Sprit reiche bei weitem nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Vielmehr müsse die Regierung den Mut für grundlegende Veränderungen aufbringen. Besonders die hohen Sozialabgaben und die ausufernde Bürokratie belasten die Betriebe massiv. Ohne eine signifikante Senkung der Unternehmenssteuern und eine umfassende Wirtschaftswende drohe Deutschland den Anschluss an den globalen Markt endgültig zu verlieren.
„Nur durch strukturelle Reformen bei Steuern und Abgaben kann Deutschland seine Krise überwinden und wieder zu einem starken Standort für Unternehmen werden.“
Kritisch sieht die Verbandspräsidentin auch die geplanten Prämienzahlungen, die sie als bloße Augenwischerei bezeichnet. Diese Belastungen müssten von den Unternehmen erst mühsam erwirtschaftet werden, was in Zeiten einer Regierungskrise und interner Streitigkeiten der Koalition kaum machbar sei. Es brauche jetzt ein klares Gesamtkonzept zur Entlastung von Bürgern und Betrieben. Ostermann appelliert direkt an die politische Führung, das versprochene Vertrauen durch Taten zu rechtfertigen und die Investitionssicherheit proaktiv zu gewährleisten.




