Donbass: Putins Kriegsnähe in Pokrowsk

Dieses Video wurde am 20. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Eskalation im Osten der Ukraine spitzt sich zu, besonders um Pokrowsk. Unser Reporter zeigt, wie der Krieg Mensch und Infrastruktur bedroht. Die Front rückt immer näher.

Der Raum um Pokrowsk im Donbass steht unter schwerem Beschuss. Gleitbomben, Raketen und Drohnen zerstören Frontstädte und ukrainische Verteidigungsstellungen. Der Ballungsraum Pokrowsk ist momentan ein zentraler Brennpunkt. Die Angriffe konzentrieren sich nicht nur auf das Kampfgebiet, sondern auch auf die rückwärtigen Versorgungslinien. Die Situation ist äußerst angespannt.

Petropawliwka, in der Oblast Dnipropetrowsk, liegt an der wichtigen Versorgungsader nach Pokrowsk. Ein zerstörtes Lebensmittelgeschäft zeugt von der Gefahr. Raketenangriffe treffen scheinbar willkürlich Ziele, auch weit entfernt von der Front. Die Menschen leben in ständiger Angst, Opfer eines Angriffs zu werden, da die Russen militärische Ausrüstung vermuten.

Die ständige Bedrohung durch Angriffe, auch abseits der Front, versetzt die Bevölkerung in Angst. Jederzeit und überall kann man Opfer werden – Sicherheit gibt es nicht.

In Krywyj Rih, nordwestlich von Pokrowsk, werden FPV-Kamikazedrohnen eingesetzt. Ein Drohnenvideodetektor dient als Frühwarnsystem. Dieses Gerät fängt das Signal der Drohne ein und zeigt ihre Flugrichtung. Allerdings funktioniert dies nur bei Drohnen, die über Funk betrieben werden. Gegen Drohnen mit Glasfaserbetrieb ist dieses Frühwarnsystem wirkungslos.

Das Frühwarnsystem bietet keinen absoluten Schutz. Rückzugsräume in verwinkelten Gebäuden können helfen, sich vor kleinen FPV-Drohnen zu schützen. Gegen größere Drohnen, Raketen und Gleitbomben hilft nur Glück. Die ständige Bedrohung durch Drohnenangriffe bleibt bestehen, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Die Situation ist angespannt.