Dieses Video wurde am 20. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Landgericht Hamburg wies Klagen gegen Correctiv ab. Nun gibt es Kritik am Urteil. Der Fall dreht sich um die Berichterstattung zum Potsdamer Treffen und die Folgen für die Medien.
Correctiv berichtete über ein Treffen in Potsdam, bei dem über Remigration diskutiert wurde. Das Gericht bestätigte die Rechtmäßigkeit der Einordnung des Konzepts als Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger. Felix Zimmermann von LTO kritisiert das Urteil, da viele Medien die Berichterstattung zunächst anders interpretierten. Das Gericht sah es jedoch als überspitzte Meinungsäußerung an. Zimmermann hält dies für Realitätsverweigerung, da viele Medien die Berichterstattung breite Reaktionen auslöste.
Das Landgericht Hamburg verkennt die Realität, da viele Medien die Correctiv-Berichterstattung falsch interpretierten. Die Ursache liegt im Bericht selbst, der missverständlich war.
Correctiv musste einige Punkte nachbessern und korrigieren. Teilnehmer des Treffens klagten erfolgreich gegen Medien, die die Correctiv-Berichterstattung als bare Münze nahmen. Das Landgericht Berlin sah im Gegensatz zum Hamburger Gericht eine falsche Eindruckerweckung durch Correctiv. Zimmermann betont, dass das Gericht sich hätte damit auseinandersetzen müssen, warum so viele Medien den Bericht falsch verstanden haben. Es gab eben unterschiedliche Interpretationen.
Die Berichterstattung löste Unruhen aus, da viele Menschen glaubten, der Faschismus stehe vor der Tür. Zimmermann betont, dass die Gerichte diese Wirkungen berücksichtigen müssten. Es wurde zwar aufgedeckt, dass AfD- und CDU-Leute sich einen Vortrag von Martin Sellner anhörten, aber es entstand der Eindruck, Menschen mit Migrationshintergrund würden bald zwangsweise ausgewiesen. Diese alarmistische Stimmung führte zu den Demonstrationen.




