Dieses Video wurde am 19. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Freihandelsabkommen mit Mercosur steht vor dem Aus. Scheitert der Deal, droht ein verheerendes Signal für die EU. Es gefährdet den globalen Freihandel und stärkt protektionistische Tendenzen.
Die Verschiebung der Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens wirft Fragen auf. Ein Scheitern nach 26 Jahren Verhandlung wäre fatal. Die multilaterale Ordnung steht weltweit unter Druck, nicht nur durch den Ukraine-Krieg, sondern auch durch unfaire Handelspraktiken und die Tarifpolitik der USA. Der Freihandel, der zu Wohlstand geführt hat, ist gefährdet. Die EU könnte mit Mercosur ein Zeichen setzen und zeigen, dass ein fairer Interessenausgleich besser ist als Nullsummenspielpolitik.
Ein Scheitern des Mercosur-Abkommens wäre ein geopolitisches und ökonomisches Desaster. Es würde Europa schwächen und protektionistische Kräfte stärken.
Frankreich und andere Staaten zögern, was Begeisterung bei China, Trump-Amerika und Russland auslösen würde. China würde sich freuen, da Europa weiter an wirtschaftlicher Relevanz verlöre. Trump-Amerika sähe seine protektionistische Ideologie bestätigt. Russland profitiert von jeder Schwächung Europas. Europa gerät zunehmend unter Druck, da Partikularinteressen sich durchsetzen. Es stellt sich die Frage, ob Europa überhaupt noch steuer- und reformierbar ist.
Handelsabkommen stehen immer unter Druck von Populisten. Es ist schwierig, diese durchzuargumentieren, da immer Politiker glauben, sie könnten durch Nachgeben gegenüber Einzelinteressen etwas gewinnen. Allerdings hängt unser Wohlstand von unserer Industrie, unseren Industriexporten und Hightech-Exporten ab. Wir müssen erfolgreich exportieren, um wohlhabend zu bleiben. Mercosur wäre dafür ein dringend notwendiger Schritt, um unabhängiger vom transatlantischen Verhältnis zu sein.




