Terror durch Fachkräfte-Visa? Anschlag in Dingolfing?

Dieses Video wurde am 18. Dezember 2025 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein geplanter Anschlag in Dingolfing wirft Fragen auf. Wurden Fachkräfte-Visa für terroristische Zwecke missbraucht? Die Behörden prüfen, ob Sicherheitslücken bei der Visavergabe ausgenutzt wurden und ob eine nachträgliche Radikalisierung vorliegt.

Der Fall betrifft Personen, die als LKW-Fahrer oder Kinderbetreuer nach Deutschland einreisen wollten. Sie erhielten Arbeitsvisa von deutschen Botschaften in ihren Heimatländern. Die Antragsteller legten alle erforderlichen Unterlagen vor und wurden daraufhin „visiert“, erhielten also ein Visum in ihren Pass. Dies ermöglichte ihnen die legale Einreise nach Deutschland. Nun wird geprüft, wie diese Personen trotz der Sicherheitsüberprüfungen einreisen konnten.

Visa werden vorab genau überprüft, inklusive digitaler Abfragen der Sicherheitsbehörden. Trotzdem gab es offenbar Schlupflöcher. Lag es an mangelnder Prüfung oder späterer Radikalisierung?

Jedes Visum, sei es für Tourismus, Arbeit oder Studium, durchläuft in der Regel zwei Termine: die Antragsstellung und die Abholung. Gegebenenfalls finden dazwischen noch Interviews statt. Zusätzlich erfolgt eine digitale Abfrage bei der Konferenz der Sicherheitsbehörden, die beim Bundesinnenministerium angesiedelt ist. Hier arbeiten Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Geheimdienste zusammen, um die Antragsteller zu überprüfen.

Die Tatsache, dass diese Fälle aufgetaucht sind, wirft Fragen nach der Effektivität der Kontrollen auf. Es wird untersucht, ob die Überprüfungen nicht gründlich genug waren oder ob es sich um eine nachträgliche Radikalisierung handelt. Die Ermittlungen sollen klären, ob es Versäumnisse gab und wie solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können, um die Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten.