Dieses Video wurde am 17. Dezember 2025 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die deutsche Autoindustrie schlägt Alarm: Neue EU-Vorschläge sind ein fatales Signal für den Standort Europa. Insbesondere die geplanten Auflagen zu grünem Stahl und erneuerbaren Kraftstoffen stoßen auf massive Kritik. Es droht ein Wettbewerbsnachteil.
In Zeiten des globalen Wettbewerbs sei das Maßnahmenpaket aus Brüssel ein herber Rückschlag für die europäische Wirtschaft. Die sogenannte Technologieoffenheit sei zwar richtig, aber in der Praxis kaum umsetzbar. Vielfältige Hürden würden die Wirkung zunichtemachen. Es sei unverständlich, wie die EU-Kommission angesichts der Realitäten auf dem europäischen PKW-Markt und der wirtschaftlichen Lage der Automobilindustrie so agieren könne. Für den Automobilstandort Europa sei dies kein guter Tag.
Die neuen EU-Vorschläge sind realitätsfern und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie. Es braucht dringend eine Kurskorrektur! Europäische Wirtschaft stärken!
Die Ursachen für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Standorts würden nicht einmal angesprochen, kritisiert die VDA-Chefin. Stattdessen wolle Brüssel neue Anforderungen an die Automobilindustrie stellen, etwa bei grünem Stahl oder erneuerbaren Kraftstoffen. Anforderungen, bei denen die Verfügbarkeit nicht in der Macht der Industrie liege. Die Industrie sei erneut auf Entwicklungen angewiesen, die sie nicht beeinflussen könne, ähnlich wie beim Aufbau der Ladeinfrastruktur.
Dies sei das Gegenteil von Planungssicherheit. Man werde bestraft, wenn andere ihre Hausaufgaben nicht machten oder sich Erwartungen nicht erfüllten. Im weiteren Prozess liege es nun vor allem am Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten, den Kommissionsvorschlag entscheidend zu verändern. Es gebe eine andere Sicht auf den Handlungsbedarf, die auch von der Bundesregierung und dem EVP-Fraktionsvorsitzenden geteilt werde. Die technologische Öffnung müsse praktisch ermöglicht werden.




