Verbrenner-Aus aufgeweicht: Wende in der EU-Politik?

Dieses Video wurde am 17. Dezember 2025 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die EU lockert das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 auf. Verbraucher sind verunsichert, während die Autoindustrie auf Flexibilität drängt. Doch was bedeutet das für die Zukunft der Mobilität?

Ursprünglich sollte ab 2035 in der EU kein klimaschädliches CO2 mehr von Neuwagen ausgestoßen werden. Nun will die EU-Kommission Klimaziele und die Interessen der Autobauer in Einklang bringen. Statt eines vollständigen Emissionsstopps sollen Hersteller den CO2-Ausstoß ihrer Autos um 90% senken und die restlichen Emissionen anderweitig kompensieren. Dies könnte durch alternative Kraftstoffe und klimafreundlichen Stahl geschehen. Auch nach 2035 wären somit neue Verbrenner, Hybridfahrzeuge und Range Extender denkbar.

Die Aufweichung des Verbrenner-Aus sendet gemischte Signale. Es ist entscheidend, dass die Anstrengungen zur Elektromobilität nicht nachlassen. 162 Zeichen

Experten äußern Skepsis und betonen die Bedeutung der Elektromobilität. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von China in diesem Bereich thematisiert. Fraglich ist, ob die Lockerung des Verbrenner-Aus hier Abhilfe schafft. Vielmehr müsse man die Anstrengungen verstärken, anstatt sie zu schwächen. Der Fuß dürfe nicht vom Elektrogas genommen werden, so die Experten. Nun sind das Europaparlament und die EU-Staaten am Zug, um über das Vorhaben zu entscheiden.

Die Entscheidung der EU-Kommission zur Aufweichung des Verbrenner-Aus ist ein komplexes Thema mit weitreichenden Folgen. Während einige die Flexibilität für die Autoindustrie begrüßen, sehen andere darin eine Gefahr für die Klimaziele. Es bleibt abzuwarten, wie das Europaparlament und die EU-Staaten sich positionieren und welche endgültigen Beschlüsse gefasst werden.