Dieses Video wurde am 16. Dezember 2025 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
In Fürstenriedwest wächst der Unmut. Mieter klagen über Asbestbelastung und ungerechtfertigte Mieterhöhungen inmitten von Bauarbeiten. Die bayerische Versorgungskammer steht im Kreuzfeuer der Kritik.
Das Quartier Fürstenriedwest ist aktuell eine Großbaustelle. Die Siedlung, im Besitz der bayerischen Versorgungskammer mit rund 1500 Wohnungen, soll durch Nachverdichtung um 600 Wohneinheiten bis 2030 wachsen. Die Mieter, etwa 3000 an der Zahl, leiden unter dem Baulärm und dem Schmutz. Zusätzlich besteht seit diesem Sommer die Angst vor Asbestbelastung, da bei Sanierungen Asbestabfälle entdeckt wurden. Die Mieter fordern nun Aufklärung.
Die Mieter fühlen sich durch die Mieterhöhungen und die Belastungen der Nachverdichtung zusätzlich belastet. Sie fordern Transparenz und eine faire Behandlung von der bayerischen Versorgungskammer.
Die bayerische Versorgungskammer reagierte auf Anfrage und erklärte, dass der Bestand systematisch auf Asbest untersucht werde, um eine gefahrlose Sanierung zu gewährleisten. Die Mieterhöhungen seien aufgrund steigender Kosten notwendig, jedoch lägen die Mieten weiterhin unter dem örtlichen Mietspiegel. Dennoch sind die Mieter unzufrieden und haben Haussprecher gewählt, um ein gemeinsames Vorgehen zu koordinieren. Ihre Anwältin hält die Mieterhöhungen für unrechtmäßig.
Sollte Asbestbelastung festgestellt werden, könnte dies nach dem Berliner Mietspiegel zu einer Herabstufung der Wohnungen führen. Die Mieter sind entschlossen, sich gegen die Mieterhöhungen zu wehren und hoffen auf eine Einigung mit der bayerischen Versorgungskammer, um einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden. Sie betonen die Notwendigkeit, sich gemeinsam zu organisieren, um ihre Rechte zu verteidigen und eine angemessene Wohnqualität zu gewährleisten.




