Ukraine-Krieg: Durchbruch in Berliner Friedensgesprächen?

Dieses Video wurde am 15. Dezember 2025 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In Berlin finden entscheidende Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs statt. Ein US-Friedensplan soll die Grundlage bilden, wobei wesentliche Fortschritte erzielt wurden. Doch der Schlüssel liegt in Russlands Bereitschaft.

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter von EU und NATO sind in Berlin versammelt, um über den angepassten US-Friedensplan zu beraten. Laut der amerikanischen Delegation sind bereits 90% der Streitfragen gelöst, was die baldige Zuschaltung des US-Präsidenten ermöglicht. Dieser Waffenstillstand soll durch substanzielle Sicherheitsgarantien der USA und Europas abgesichert werden. Die USA haben beachtliche rechtliche und materielle Garantien vorgelegt, was als wichtiger Fortschritt gewertet wird.

Die in Berlin erzielten Fortschritte sind beachtlich, doch der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob Russland tatsächlich zu Verhandlungen und Frieden bereit ist. Der Kreml ist nicht am Verhandlungstisch vertreten.

Der US-Sondergesandte Steve Wkoff äußerte sich positiv über die erzielten Fortschritte. Aus seiner Delegation heißt es, man plane eine starke Abschreckung durch amerikanische Waffen. Washington hatte zuvor Druck auf die Ukraine ausgeübt, dem Plan mit großen Zugeständnissen gegenüber Moskau zuzustimmen. Der ukrainische Präsident Selenski versucht nun, die USA wieder stärker auf seine Seite zu ziehen. Er besteht nicht mehr auf einem NATO-Beitritt seines Landes.

Auch bilaterale Sicherheitsgarantien seien eine Möglichkeit, eine weitere russische Invasion zu verhindern, so Selenski. Die Berliner Gespräche scheinen eine neue Dynamik zu entfalten. SPD-Fraktionschef Mirch betonte, dies sei auch ein Erfolg des Deutschen Kanzlers, der diese Initiative ergriffen habe. Friedrich Merz habe mit den anderen europäischen Verbündeten eine Führungsrolle übernommen, was als sehr wichtig erachtet wird.