Dieses Video wurde am 13. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Ukraine-Diplomatie intensiviert sich vor dem bevorstehenden Berlin-Gipfel. Westliche Bemühungen zielen auf einen Friedensplan, während Russland seine Angriffe fortsetzt. Die Situation bleibt äußerst angespannt und komplex.
Kanzler März plant nächste Woche ein Treffen mit Selenski und europäischen Staats- und Regierungschefs in Berlin. Bereits am Wochenende wird der Westsondergesandte Steve Wkoff erwartet. Die Hoffnung ruht auf einem Friedensplan, der diesen Namen verdient und zu Verhandlungen führt, die der Westen möglichst geeint mit Russland führt. Doch Russland setzt seine Angriffe zu Land und zu Wasser fort. Die Lage bleibt kritisch.
Die entscheidende Frage ist, ob in Berlin ein tragfähiger Friedensplan für die Ukraine erreicht werden kann, der sowohl die Interessen der Ukraine als auch die Sicherheitsbedenken Russlands berücksichtigt.
Ein russisches Geschoss schlug im Hafen von John Mosk ein und beschädigte türkische Schiffe. Dies geschah kurz nachdem Moskau drohte, die Ukraine vom Meer abzuschneiden. Präsident Selenski besuchte Kupiansk, um seinen Soldaten zu danken: „Die Tatsache, dass Sie Kupianske halten, ist ein Zeichen großen Respekts.“ Dies gibt den Diplomaten die Möglichkeit zu verhandeln, so Selenski. Als Nächstes in Berlin.
Die USA schlagen vor, den von der ukrainischen Armee kontrollierten Teil des Donbas zu einer entmilitarisierten Freihandelszone zu erklären. US-Präsident Trump vermied Details. Kiew steht dem skeptisch gegenüber und befürchtet einseitige Zugeständnisse. Aus Moskau kam der Einwurf, dass die russische Nationalgarde und Polizei in der Zone agieren sollten, was den Vorschlag ad absurdum führt. Die Sicherheitsgarantien sind ein Knackpunkt.
Trump kritisierte Selenski zuletzt für fehlende Wahlen in der Ukraine. Selenski entgegnet, dies funktioniere nur mit Sicherheitsgarantien. Ein weiteres Thema in Berlin dürfte die finanzielle Hilfe sein. Die EU hat beschlossen, die Ukraine mit eingefrorenem russischen Vermögen in Höhe von 210 Milliarden Euro zu unterstützen. Die Verhandlungen versprechen schwierig zu werden.




