Dieses Video wurde am 12. Dezember 2025 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Drohnen bedrohen Deutschland! Eine investigative Recherche führt zu einer Spur nach Russland und enthüllt eine mögliche Verbindung zu Putins Schattenflotte. Die geheimen Berichte und ungewöhnlichen Schiffsrouten werfen Fragen auf.
Die Recherchen begannen aufgrund von über 1000 Drohnenvorfällen in Deutschland innerhalb von nur 11 Monaten. Der Verdacht fiel schnell auf Russland. Durch die Auswertung tausender Daten führte die Spur aufs Meer, insbesondere die Ostsee. Hier erregte der Frachter Haftdolfin unter karibischer Flagge Aufmerksamkeit durch ungewöhnliche Bewegungen auf offener See, ohne erkennbaren Frachtauftrag. Diese Navigationsmuster fielen mit Drohnensichtungen an der deutschen Ostseeküste zusammen.
Geheime Lageberichte deutscher Sicherheitskreise bestätigen Drohnensichtungen im Bereich von Rüstungsbetrieben am Kieler Ostufer, teilweise aus dem Bereich der Ostsee kommend. Die zeitliche und räumliche Nähe zu den Bewegungen der Haftdolfin ist auffällig. Experten vermuten, dass es sich um gezielte Versuche handelt, militärisch relevante Informationen zu sammeln. Die auffälligen Routen des Schiffes und die Verbindung zu russischen Häfen verstärken den Verdacht.
Die zeitliche Verbindung zwischen den Schiffsbewegungen und Drohnenüberflügen über kritischer Infrastruktur deutet auf eine mögliche Involvierung ausländischer Stellen hin.
Die Haftdolfin gehört zwar einer norwegischen Reederei, war aber häufiger in Kaliningrad zur Wartung. Zudem besteht die Besatzung ausschließlich aus russischen Seeleuten. Deutsche und niederländische Polizisten haben das Schiff bereits dreimal kontrolliert, jedoch ohne offizielle Funde von Drohnen. Allerdings bietet das Schiff viele Versteckmöglichkeiten. Die Schattenflotte umgeht westliche Sanktionen, indem sie Öl und andere Güter transportiert. Die Haftdolfin könnte Teil dieser Flotte sein.
Das Bundesinnenministerium bestätigte, dass die deutschen Sicherheitsbehörden das Phänomen Schattenflotte kennen und die Thematik bearbeiten. Das Meldeaufkommen zu Drohnenüberflügen sei anhaltend hoch. Deutschland hat bereits reagiert und eine Spezialeinheit im Kampf gegen feindliche Drohnen aufgestellt. Die Bundesregierung investiert Millionen in Abwehrmaßnahmen. Die Spur führt nach Russland, auch wenn dies noch nicht zweifelsfrei bewiesen ist. Es bleibt ein Fall für die Ermittlungsbehörden.




