Dieses Video wurde am 12. Dezember 2025 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Bundesregierung sieht Russland hinter dem Angriff auf die Flugsicherung. Nun wurde der russische Botschafter einbestellt. Drohen weitere Sanktionen?
Im August 2024 wurden die Netze der deutschen Flugsicherung Ziel eines Cyberangriffs. Zunächst war die Urheberschaft unklar, doch nun ist sich die Bundesregierung sicher: Der russische Militärgeheimdienst steckt dahinter. Details könne man aus Gründen des Nachrichtendienstschutzes nicht nennen. Man hegt keinerlei Zweifel an der russischen Täterschaft. Auch bei der letzten Bundestagswahl habe Russland versucht, einzugreifen, so die Regierung.
„Es werden Lügenmärchen und Verschwörungstheorien gestreut, zum Nachteil der demokratischen Mitte. Der Bundesinnenminister muss endlich handeln!“
Die Kampagne „Storm 1516“ soll gezielt Falschinformationen über politische Kandidaten wie Habeck und März verbreitet haben, um diese im Wahlkampf zu schaden. Oppositionspolitiker fordern nun Konsequenzen. Das Bundesinnenministerium plant, im kommenden Jahr mehr Geld für die Aufdeckung von Desinformationskampagnen bereitzustellen. Ein neues Gesetz soll Gegenangriffe auf feindliche Hacker ermöglichen.
Die russischen Attacken sollen nicht ohne Folgen bleiben. Man wolle eine deutliche Antwort geben, heißt es. Dies könne weitere Sanktionen gegen Einzelpersonen oder Gruppen bedeuten. Um die Position der Bundesregierung zu verdeutlichen, wurde der russische Botschafter in Berlin einbestellt. Die Regierung unterstreicht die Notwendigkeit, sich gegen solche Angriffe zu wappnen.




