Dieses Video wurde am 11. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Jan Fleischhauer kommentiert pointiert: Angela Merkels Ehrung für ihre Coronapolitik gleicht einer absurden Auszeichnung. Wadephuls Wunsch nach Porträts in Botschaften wird zum Gesprächsthema. Und die Grünen in Kreuzberg? Doppelmoral?
Fleischhauer beginnt mit der Ehrung Angela Merkels für ihre Coronapolitik. Er vergleicht es ironisch mit der Auszeichnung eines Rasers, der nicht alle umgefahren hat. Viele Menschen würden sich daran erinnern, dass Entscheidungen im Kanzleramt oft weniger wissenschaftlich, sondern eher nach persönlichem Gusto getroffen wurden. Die RKI-Protokolle würden dies bestätigen. Die Auszeichnung Merkels habe daher eine gewisse Komik, so Fleischhauer, der den Stauferpreis als große Ironie empfindet. Die Kritik an Merkel ist deutlich.
Die Ehrung Merkels für ihre Coronapolitik ist absurd. Es ist, als würde man einen Raser auszeichnen, der nicht alle umgefahren hat. Eine bittere Pille für all jene, die unter den Maßnahmen gelitten haben.
Als Verlierer des Tages sieht Fleischhauer Bundesaußenminister Johann Wadephul, dessen Wunsch nach einem Porträt in jeder deutschen Botschaft für Spott sorgt. Das Auswärtige Amt argumentiert, es gehe um die Bindung zu Berlin, doch Fleischhauer karikiert die Vorstellung, wie Botschaftsmitarbeiter andächtig vor dem Porträt stehen und eine innere Verbindung spüren sollen. Der Minister wird für seine vermeintliche Eitelkeit verspottet. Es ist ein gefundenes Fressen für die Medien.
Fleischhauers Nachricht des Tages betrifft Australien, wo ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Kraft tritt. Er befürwortet ähnliche Überlegungen in Deutschland, da er den freien Zugang zu diesen Medien für Kinder als gefährlich einschätzt. Er zieht einen Vergleich zum Alkoholverbot und plädiert für genauere Kontrollen auch bei sozialen Medien. Australien als Vorbild zu nehmen, hält er für eine gute Idee. Die Jugendlichen werden somit geschützt.
Der Aufreger des Tages ist die Ablehnung eines Asylbewerberheims durch die Grünen in Berlin-Kreuzberg. Fleischhauer kritisiert die Doppelmoral der Partei, insbesondere da Kreuzberg eine grüne Hochburg ist. Die grüne Bezirksbürgermeisterin äußert Bedenken hinsichtlich der Überforderung von Kitas und Schulen sowie der hohen Kosten. Fleischhauers Fazit: Auch Grüne sind nur Menschen. Die Flüchtlingspolitik wird somit in Frage gestellt.




