Dieses Video wurde am 9. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Stahlhütte brennt: Thyssenkrupp erwartet rote Zahlen. Nvidia hingegen lockert dank Trump seine Chip-Exporte nach China. Eine Zinsentscheidung der US-Fed steht bevor.
Der Industriekonzern Thyssenkrupp sieht sich nach einer Erholung im vergangenen Geschäftsjahr erneut mit Verlusten konfrontiert. Für das Geschäftsjahr 2025/26 wird ein Fehlbetrag zwischen 400 und 800 Millionen Euro erwartet, hauptsächlich aufgrund der Sanierung der Stahlsparte. Im vorherigen Geschäftsjahr konnte noch ein Überschuss von 465 Millionen Euro erzielt werden. Allerdings sank der Umsatz um 6 % auf knapp 33 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr wird ein weiterer Absatzrückgang von 2 % prognostiziert.
Die Stahlsparte steht schlecht da. Dramatische Überkapazitäten und subventionierte Stahlpreise in Asien verschärfen die Lage zusätzlich. Es braucht dringend grünen Stahl!
Die Anleger zeigen sich angesichts der morgigen Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed zurückhaltend. Erwartet wird eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Obwohl die Inflation in den USA eher bei 3 % liegt, könnte die Konjunktur und die Finanzmarktstabilität eine solche Maßnahme erforderlich machen. Es wird erwartet, dass der amtierende Notenbankchef bis Mai 2026 eher auf die Bremse treten wird, während ein neuer Notenbankchef möglicherweise eine taubenhafte Politik verfolgen könnte.
Im Rüstungssektor hingegen herrscht Hochstimmung. Ein Bericht des Nachrichtenmagazins Bloomberg deutet darauf hin, dass der Bundestag in der kommenden Woche weitere Beschaffungsaufträge im Volumen von 52 Milliarden Euro absegnen will. Davon profitieren vor allem Unternehmen wie Rheinmetall, Hensoldt und Renk, die mit Aufschlägen zwischen 3 und 6 % am heutigen Tag glänzen. Weniger erfreulich ist die Situation für Thyssenkrupp, deren Aktie im MDAX aufgrund des schwachen Ausblicks um rund 9 % fällt.
China wird nun Zugang zu besseren KI-Chips von Nvidia erhalten, nachdem US-Präsident Trump dem Chipriesen den Verkauf leistungsstärkerer H200-Systeme erlaubt. Die US-Regierung behält sich jedoch einen Anteil von 25 % der Erlöse vor. Für Nvidias aktuelle Chiperation Blackwell und das nächste System Rubin gilt diese Vereinbarung nicht. Nvidia ist der wichtigste Anbieter von Chipsystemen für künstliche Intelligenz, hatte aber in China aufgrund des Handelsstreits kaum noch Geschäft.
In China wird nun Zugang zu besseren KI-Chips von Nvidia erhalten, nachdem US-Präsident Trump dem Chipriesen den Verkauf leistungsstärkerer H200-Systeme erlaubt. Die US-Regierung behält sich jedoch einen Anteil von 25 % der Erlöse vor. Für Nvidias aktuelle Chiperation Blackwell und das nächste System Rubin gilt diese Vereinbarung nicht. Nvidia ist der wichtigste Anbieter von Chipsystemen für künstliche Intelligenz, hatte aber in China aufgrund des Handelsstreits kaum noch Geschäft.




