Mittelstand in Not: Steht Deutschland vor der Pleitewelle?

Dieses Video wurde am 9. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Klagen des Mittelstands werden lauter. Doch wie schlecht steht es wirklich um die deutsche Wirtschaft? Ein Experte warnt vor einer gefährlichen Dynamik.

Die Insolvenzzahlen steigen, besonders im Dienstleistungssektor, aber auch im Handel und verarbeitenden Gewerbe. Während die Bundesregierung versucht, Rahmenbedingungen zu verbessern, greifen diese Maßnahmen offenbar nicht. Es ist eine Melange aus Faktoren, die sich potenzieren: schlechte Konjunkturlage, schwierige Rahmenbedingungen und zunehmende Bürokratie. Auch neue Gesetze wie das Tariftreuegesetz belasten den Mittelstand zusätzlich. Viele Unternehmen können sich aus dieser Situation nicht alleine befreien.

Die Kombination aus Konjunkturschwäche, Bürokratie und steigenden Kosten setzt dem Mittelstand zu. Nur mit innovativen Geschäftsmodellen und politischer Unterstützung kann eine Pleitewelle verhindert werden.

Unternehmen können zwar versuchen, Energiekosten zu senken, doch bei Arbeitskosten und Bürokratie ist die Politik gefragt. Gleichzeitig müssen Geschäftsmodelle angepasst und saniert werden. Wer nicht mit der Zeit geht, hat ein Problem. Die Prognosen sind düster: Handelskrisen und US-Zölle könnten die Lage weiter verschärfen. Besonders der Maschinenbau leidet unter diesen Entwicklungen, und auch die Kreditvergabe wird schwieriger.

Viele Unternehmen bekommen nicht genügend Kredite, gerade wenn sie hoch verschuldet sind. Wenn die Konjunktur nicht anspringt, fehlt den Banken die Sicherheit, ihr Geld zurückzubekommen. Ohne Kredite und ausreichend Kapital können Personal und Lieferanten nicht bezahlt werden, was letztendlich zur Insolvenz führt. Die aktuelle Situation des Mittelstands ist besorgniserregend und erfordert dringendes Handeln.