Dieses Video wurde am 7. Dezember 2025 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Bundeskanzler Scholz‘ Besuch in Israel ist ein Balanceakt zwischen diplomatischer Unterstützung und mahnenden Worten. Im Fokus stehen die Beziehungen zu Netanjahu und die schwierige Lage in Gaza. Ein Besuch in Bethlehem bringt Hoffnung.
Der Besuch von Bundeskanzler Scholz in Israel ist von großer Bedeutung, da er inmitten angespannter regionaler Verhältnisse stattfindet. Netanjahu sucht internationale Anerkennung, während Scholz versucht, eine ausgewogene Position zu wahren. Der Kanzler übt Kritik am Siedlungsbau und der Siedlergewalt, betont aber gleichzeitig die Notwendigkeit einer Zweistaatenlösung. Die Situation im Gazastreifen bleibt weiterhin kritisch, mit wenig europäischem Einfluss auf die Konfliktparteien.
Scholz‘ Besuch unterstreicht die deutsche Solidarität, während er gleichzeitig auf die Notwendigkeit einer friedlichen Lösung im Nahostkonflikt hinweist. Ein dringender Appell zur Deeskalation.
Der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem ist ein zentraler Bestandteil des Besuchs. Der Ort ist geprägt von Trauer und Trauma, erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. Es ist ein Zeichen der Solidarität mit den Juden in Deutschland, die zunehmendem Antisemitismus ausgesetzt sind. Scholz setzt mit der Kranzniederlegung ein wichtiges Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung und bekräftigt die historische Verantwortung Deutschlands.
In Bethlehem gab es nach zwei Jahren wieder Weihnachtsfeierlichkeiten, ein Hoffnungszeichen für die Menschen vor Ort. Trotz der schwierigen Lage im Gazastreifen und der anhaltenden Konflikte entschieden sich die Bewohner Bethlehems, wieder zu feiern. Es ist ein Ausdruck des Wunsches nach einer besseren Zukunft und ein Festhalten an der Hoffnung, trotz der dramatischen Umstände.




