Dieses Video wurde am 7. Dezember 2025 von ZDFheute Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der Ukrainekrieg wirft die Frage nach Sicherheit und Zufluchtsorten auf. Während in der Ukraine ganze Städte zerstört werden, stellt sich die Frage: Was tun, wenn es hier passiert?
Die räumliche Distanz des Ukrainekriegs lässt viele Menschen über die potenziellen Auswirkungen auf Deutschland nachdenken. Es stellt sich die Frage nach Zufluchtsorten und dem Verhalten im Ernstfall. Während in der Ukraine zivile Ziele wie Kindergärten und Schulen flächendeckend vernichtet werden, ist es wichtig, die Bedrohungslage in Deutschland realistisch einzuschätzen. Experten gehen eher von Angriffen auf strategische Ziele aus als von flächendeckenden Bombardierungen.
Die Regierung muss klar definieren, wovor die Bevölkerung geschützt werden muss und welche nationalen Schutzziele Priorität haben. Bisher fehlt es an dieser klaren Kommunikation.
Die aktuelle Debatte verdeutlicht die Notwendigkeit einer umfassenden Bevölkerungsschutzstrategie. Die Frage, ob Zuflucht im Ernstfall ein Luxusgut wird, unterstreicht die soziale Dimension der Sicherheitsvorsorge. Es bedarf einer öffentlichen Diskussion darüber, wie im Falle eines Angriffs alle Bürger geschützt werden können und welche Maßnahmen dafür notwendig sind.
Die steigende Nachfrage nach Bunkern könnte ein Indikator für ein wachsendes Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung sein. Es ist entscheidend, dass die Regierung transparent über die aktuelle Bedrohungslage informiert und konkrete Handlungsempfehlungen für den Ernstfall gibt. Nur so kann Panik vermieden und das Vertrauen in die staatlichen Schutzmaßnahmen gestärkt werden.




