Dieses Video wurde am 6. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das neue Wehrdienstgesetz passiert den Bundestag, doch Schüler protestieren. Die Reaktionen der Politik sind vielfältig. Ist das Gesetz ein Erfolg für die Koalition?
Im Bundestag wurde über das Wehrdienstgesetz abgestimmt, das vorsieht, dass alle 18-jährigen Männer zunächst einen Fragebogen ausfüllen und zur Musterung erscheinen müssen. Die Zustimmung galt als sicher, doch außerhalb des Parlaments regt sich Widerstand. Schüler demonstrierten gegen das Gesetz. Verteidigungsexperten betonen, dass die junge Generation ausreichend informiert wurde und die Freiwilligkeit im Vordergrund steht. Dennoch wird der Unmut der Schüler verstanden.
Das Wehrdienstgesetz passiert den Bundestag trotz Protesten. Die Koalition sieht es als Erfolg, während Kritiker eine mangelnde Einbeziehung der Jugend bemängeln.
Das Ergebnis der Abstimmung im Bundestag zeigt eine deutliche Mehrheit für das Wehrdienstgesetz: 496 Ja-Stimmen, 323 Nein-Stimmen und 272 Enthaltungen. Somit ist der Gesetzesentwurf angenommen. Friedrich Merz äußerte Zweifel an der Wirksamkeit der freiwilligen Lösung, während Verteidigungsminister Pistorius diese bevorzugt. Die Debatte um das richtige Vorgehen ist damit aber noch lange nicht beendet.
Die Meinungen über die Proteste der jungen Menschen gehen auseinander. Während Hans-Ulrich Jörges kein Verständnis für die Demonstrationen zeigt und sie als egoistisch bezeichnet, äußert Beatrice Achterberg Verständnis für die Sorgen der Schüler. Sie befürchten eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und fühlen sich in politischen Entscheidungen nicht ausreichend gehört. Diese unterschiedlichen Perspektiven verdeutlichen die Komplexität des Themas.




