Dieses Video wurde am 3. Dezember 2025 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die NATO will die Ukraine-Hilfe neu finanzieren. Europa soll tiefer in die Tasche greifen, während die USA profitieren. Steckt dahinter ein Deal à la Trump und welche Rolle spielen die eingefrorenen russischen Gelder?
Die NATO setzt auf das Pearl Programm, um die Ukraine-Hilfe zu finanzieren. Das neue Motto lautet: Alle zahlen außer die USA. Grund dafür sei, dass die Ukraine vor allem amerikanische Waffensysteme benötige. Europa habe lange geschlafen und gelebt nach dem Motto ‚Uncle Sam zahlt‘. Das soll sich nun ändern. Die Bundesregierung steuert allein dieses Jahr 700 Millionen Euro bei.
Experten sehen darin eine Strafaktion Trumps, der maximal von solchen Deals profitiert. Die Europäer, abhängig von den USA, müssen zustimmen. Dies zeigt sich auch darin, dass sie nun akzeptieren, 5% ihrer Wirtschaftsleistung in Verteidigung zu investieren. Trump sorge so für eine neue Schlagkraft der NATO, auch wenn es einen hohen Preis hat.
Die USA profitieren maximal, während die Europäer, die abhängig sind, zustimmen müssen, mehr in Verteidigung zu investieren. Ein Deal ganz nach dem Geschmack von Donald Trump.
Die EU-Kommission schlägt vor, die Finanzierung der Ukraine ab 2026 entweder durch Kredite oder durch die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen zu decken. Belgien sträubt sich jedoch, da der Großteil dieser Assets bei Euroclear liegt. Russland droht mit Klagen, sollte Belgien dem zustimmen. Das finanzielle Risiko könnte sich auf Hunderte von Milliarden belaufen.
Alternativ schlägt die EU-Kommission Eurobonds vor, was für Deutschland ein rotes Tuch ist. Kanzler Scholz interveniert, um bis Ende Dezember eine Lösung zu finden, da sonst die Staatspleite der Ukraine droht. Ungarn lehnt den EU-Beschluss zum Ausstieg aus russischen Energieimporten ab. Die EU umging dies, indem sie es als Handelspolitik einstufte.




