Dieses Video wurde am 2. Dezember 2025 von euronews (deutsch) auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Trotz leichter Verbesserungen leben weiterhin viele Menschen in der EU in Armut. Besonders betroffen sind einige Länder in Süd- und Osteuropa. Doch auch in Nordeuropa gibt es besorgniserregende Entwicklungen. Die wirtschaftliche Ungleichheit bleibt eine zentrale Herausforderung.
Fast jeder fünfte EU-Bürger kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten. Laut Eurostat leben 17,3 % der Menschen in der EU in Armut. Das bedeutet, dass sie Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen. Diese Zahl stellt zwar eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar, ist aber immer noch alarmierend. Besonders im Vergleich zu 2015 zeigt sich eine deutliche Verbesserung, dennoch bleibt die Situation angespannt. Die Armutsquote variiert stark zwischen den Mitgliedsstaaten.
Trotz Fortschritten bleibt Armut in der EU ein drängendes Problem, besonders in Griechenland und Bulgarien. Die Bekämpfung der Ungleichheit muss Priorität haben.
Griechenland führt die Liste der EU-Länder mit der höchsten Armutsquote an. Fast 67 % der Bevölkerung sind dort von Armut betroffen. Auch Bulgarien und die Slowakei weisen hohe Werte auf. Auffällig ist, dass in einigen nordeuropäischen Ländern wie Dänemark, Finnland und Schweden die Armutsquote gestiegen ist. Ebenso verzeichnet Frankreich einen Anstieg, während andere große EU-Volkswirtschaften Fortschritte machen. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich der sozialen Sicherheitssysteme.
Viele ost- und südeuropäische Staaten haben ihre Armutsquoten hingegen deutlich gesenkt. Zypern, Kroatien, Ungarn, Bulgarien und Rumänien sind hier die Spitzenreiter. Diese positiven Entwicklungen zeigen, dass gezielte Maßnahmen zur Armutsbekämpfung erfolgreich sein können. Es bedarf jedoch weiterhin konzertierter Anstrengungen auf europäischer und nationaler Ebene, um die Armut nachhaltig zu reduzieren und soziale Gerechtigkeit zu fördern.




