Dieses Video wurde am 1. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die deutsche Autoindustrie kämpft mit Jobverlusten. Kanzler Merz erhöht den Druck auf Brüssel, um das Verbrennerverbot ab 2035 zu kippen. Doch Experten warnen vor Wettbewerbsnachteilen gegenüber China.
Kanzler Merz fordert in einem Brief an die EU-Kommissionspräsidentin, dass Verbrenner auch nach 2035 in der EU zugelassen werden sollen. Beim Landesparteitag der CDU in Sachsen-Anhalt erhielt er dafür Applaus. Union und SPD wollen die Zulassung von Plug-in-Hybriden und Elektrofahrzeugen mit Range Extender. Zudem soll es eine Kaufprämie von 3000 € für Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 80.000 € geben. Die Autobauer zeigen sich zufrieden mit der Einigung.
Wir brauchen einen Kontinent, der technologisch vorne mitspielt und nicht durch politisch motivierte Verbote ins Hintertreffen gerät. Deutschland muss wettbewerbsfähig bleiben!
Die Automobilbranche ist der zweitgrößte deutsche Industriezweig, beschäftigt über 700.000 Menschen. Jedoch sind innerhalb eines Jahres 50.000 Jobs weggebrochen. Experten warnen vor enormem Wettbewerb mit China, besonders im Bereich der E-Autos. Durch die aktuelle Situation verliere Deutschland im Wettbewerb Zeit. Es droht eine Deindustrialisierung Deutschlands, wenn die Politik nicht gegensteuert.
Die Autobauer können erst richtig durchstarten, wenn die Politik weitere Bremsklötze aus dem Weg räumt. Dazu zählen hohe Energiekosten und Bürokratie. Auch die hohen Lohnnebenkosten belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Es ist entscheidend, dass Deutschland seine industrielle Basis stärkt, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Die Zukunft der Automobilindustrie hängt von politischen Entscheidungen ab.




