Dieses Video wurde am 1. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die linke Gewalt in Gießen gegen die AfD-Jugend sorgt für Aufsehen. Kritiker bemängeln eine zu lasche Reaktion des Staates und warnen vor einer Verharmlosung linker Gewalt in Deutschland. Ist der Kampf gegen Rechts blind geworden?
Die Gründung der neuen Jugendorganisation der AfD in Gießen wurde von gewaltsamen Protesten begleitet. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt und es kam zu Sachbeschädigungen. Der Vorwurf lautet, dass der Staat die Demonstration nicht ausreichend unterbunden habe. Kritiker fragen, ob das Gerede vom „Kampf gegen Rechts“ zu einer gewissen Blindheit geführt hat. Die linke Tageszeitung ‚Tatz‘ feiert die „Generation Anti“, was die Sorge verstärkt, dass linke Gewalt toleriert wird.
Die Tolerierung linker Gewalt, während bürgerliche Meinungen unterdrückt werden, gefährdet den offenen Diskurs und die freiheitliche Demokratie.
Die Kritik richtet sich auch gegen Bundesarbeitsministerin Berbel Bas, die beim Bundeskongress der Jusos zum Klassenkampf aufgerufen hat. Anstatt sich um Arbeitsplätze und Wachstum zu kümmern, betreibe sie Klassenkampf gegen Arbeitgeber. Zudem kündigte sie Änderungen an der Bürgergeldreform an, was die junge Gruppe der Union ablehnt. Die junge Union bleibt beim Nein zum Rentenpaket und kritisiert die autoritäre Vorgehensweise von März und Spahn.
Der Verband der Familienunternehmer rudert zurück und lädt keine AfD-Politiker mehr zu Veranstaltungen ein. Dies erinnert an Cancel Culture und die Zeit des Schüzdoms. Die Entscheidung wird kritisiert, da sie die Notwendigkeit des Dialogs mit der zweitgrößten Fraktion im Bundestag ignoriert. Es wird bemängelt, dass in Deutschland noch immer verwechselt werde, dass Reden nicht gleich Teilen der Position bedeute.




